Borreliose – was wirklich dahinter steckt

Borreliose oder auch Lyme-Borreliose – nach dem Ort in den USA benannt, wo für mehrere Arthritisfälle unter Kindern als Schuldiger die Hirschzecke verurteilt wurde – ist in der Medizin ein sehr kontrovers diskutiertes Thema. Lange Zeit hielt sich die Auffassung, dass ein Bakterium mit dem Namen Borrelia burgdorferi durch Zeckenbisse auf den Menschen übertragen wird und all die bisher unerklärlichen Symptome von Gelenkschmerzen (rheumatoider Arthritis), multipler Sklerose, Fibromyalgie, chronisches Müdigkeitssyndrom, Nebennierenschwäche, Darmprobleme oder Schilddrüsenerkrankungen auslöst. Neuerdings werden auch Bakterien wie Bartonella oder Parasiten wie Babesia als Übeltäter benannt aber dies wird jetzt alles durch eine Veröffentlichung von Anthony William in seinem New York Times Bestseller-Buch „Mediale Medizin“ in Frage gestellt. Er benennt Viren der Herpes Familie (Epstein-Barr, HHV-6 und diverse Herpes-Zoster-Stämme sowie Cytomegalie-Viren) als die wahren Verursacher der Symptome.

Nachfolgend werde ich in Kürze beschreiben, was in „Mediale Medizin“ ausführlich über Borreliose dargestellt ist. Ich finde die Aussagen von William, der bereits Zigtausenden von Erkrankten mit seiner Sicht und den daraus resultierenden Behandlungen geholfen hat, einleuchtend. Sie sind revolutionär, denn sie widersprechen medizinischen Dogmas, wie z.B. dem der Autoimmunerkrankungen. Laut William greift der Körper sich nicht selbst an.

Bakterien und Parasiten sind nicht die Ursache

Die Symptome der Lyme-Borreliose, die mit denen der Autoimmunerkrankungen identisch sind, werden nicht durch die vorgenannten Bakterien oder Parasiten ausgelöst – mit anderen Worten: Lyme Borreliose wird nicht durch Zecken und nicht durch Borrelia burgdorferi hervorgerufen – auch nicht durch Bartonella oder Babesia.

Borrelia burgdorferi ist ein ganz normaler Teil unserer Umgebung und kommt bei allen Menschen und Tieren vor – auch bei völlig gesunden. Die Borreliose-Tests (ELISA und Western Blot), die entweder Antikörper auf das Bakterium oder Antikörper auf dessen verschiedene Proteine nachweisen sind oft bei solchen Patienten negativ, die die Symptome der Lyme-Borreliose haben. Und gleichzeitig gibt es bei gesunden Menschen ohne diese Symptome dennoch positive Tests. Fortschrittliche Labore haben daher zunehmend die Testmethoden infrage gestellt, mit dem Ziel, bessere Tests zu entwickeln aber immer noch in der falschen Annahme, dass Bakterien oder Parasiten der Grund für die Erkrankung sind. Die Diagnose „Borreliose“ wurde daher auch zunehmend ohne Untermauerung durch ein positives Testergebnis gestellt. Es hieß dann einfach, dass man sich auf die Tests nicht verlassen kann. Auch heißt es längst nicht mehr nur, das Zeckenbisse Borreliose hervorbringen sondern auch Moskitos oder Bremsen, die einen Patienten vor Jahren möglicherweise gestochen haben sollen jetzt die Übeltäter sein.

Antibiotika – die falsche Therapie

Da die Ursache für die Borreliose-Symptome dem falschen Schuldigen zugesprochen wurden war auch die Therapie falsch. Antibiotika können zwar Bakterien abtöten aber Viren, die wahren Schuldigen, werden durch Antibiotika nur stärker. So wurde und wird oft aus einem zunächst vergleichsweise leichten Fall eine ausgewachsene gesundheitliche Krise. Das Problem Nummer eins bei Patienten mit Borreliose-Symptomen ist ein entzündetes Zentralnervensystem auf das starke Antibiotika einen zusätzlichen Reiz ausüben. Die hierdurch verursachten Symptome, wie Schmerzen, Schüttelfrost und Fieber werden dann fälschlicherweise als ein Anzeichen der Besserung angesehen – als sogenannte Herxheimer-Reaktion, bei der Bakterien absterben, während der Körper entgiftet. In Wirklichkeit zeigen diese Symptome aber, dass etwas ganz und gar nicht stimmt. Antibiotika töten nicht nur die Übeltäter unter den Bakterien. Die gleichzeitige Zerstörung von Darmbakterien ist für das Immunsystem und die Verdauung ein Desaster. Somit schwächt man entscheidend den einzigen natürlichen Feind der Viren und befeuert deren weitere Ausbreitung. Es ist daher von entscheidender Bedeutung Antibiotika zu meiden, wenn Borreliose-Symptome vorliegen.

Wie wird Borreliose tatsächlich ausgelöst

Zunächst einmal ist festzuhalten, dass die Symptome, die einer Borreliose zugeordnet werden in Wahrheit durch Viren der Herpes-Familie ausgelöst werden. Dabei ist der wirkliche Grund für den Systemkomplex Lyme-Borreliose von Fall zu Fall unterschiedlich. Menschen, die mit dem Epstein-Barr-Virus (EBV) infiziert sind können die Symptome genauso haben, wie solche mit dem humanen Herpesvirus 6 (HHV-6). Auch Herpes-Zoster Stämme können die Symptome bewirken und ebenso Cytomegalie-Viren. Die Symptome äußern sich in Fieber, Gelenkschmerzen (rheumatoide Arthritis), Kopfschmerzen (Migräne), Muskel- Nacken und brennenden Nervenschmerzen, chronisches Müdigkeitssyndrom, Herzrasen und neurologischen Symptomen jeder Art (MS.

Die hier erwähnten Viren trägt der Erkrankte typischerweise bereits seit Jahren oder gar Jahrzehnten unwissentlich in sich, bevor es zum Ausbruch der Symptome kommt. Sie halten sich in Leber, Milz, Dünndarm oder den Ganglien des Zentralnervensystems auf, wo sie dem Immunsystem entkommen. Traumatische Ereignisse in körperlicher oder emotionaler Hinsicht, schlechte Ernährung oder andere Auslöser wecken das Virus sozusagen auf – es entzündet das Zentralnervensystem und schwächt damit die Immunabwehr noch weiter. Auch Schwermetallvergiftung, inbesondere durch Amalgam spielt eine wesentliche Rolle – Schwermetallgifte gehören sozusagen zur Lieblingsnahrung von Viren. Diese ganzen Umstände und Substanzen sind dabei nicht die Ursache der Krankheitssymptome; vielmehr tragen sie dazu bei, dass bereits bestehende – ruhende – Vireninfektionen aktiviert werden.

Borreliose-Auslöser nach Häufigkeit

Es ist sicher selten nur ein Umstand oder eine Substanz, die eine Virusinfektion mit Borreliose-Symptomen hervorruft. Dennoch gibt es nach William eine Rangliste und danach ist der häufigste Auslöser von Borreliose Schimmel, weil dieser das Immunsystem über das permanente Einatmen der Pilzsporen bis zum Zusammenbruch belastet. Bereits an zweiter und dritter Stelle stehen quecksilberhaltige Amalgamfüllungen und Quecksilber in anderen Zusammenhängen (es wäre jedoch falsch, deswegen alle Amalgamfüllungen auf einmal zu entsorgen, weil dies das Immunsystem extrem belasten würde). Weitere Auslöser sind Pestizide und Herbizide sowie Insektenvernichter im häuslichen Umfeld. Es folgen als Auslöser Tod in der Familie, gebrochenes Herz, die Belastung bei der Pflege einer geliebten Person, Spinnenbisse und Bienenstiche, Medikamente (Antibiotika und Benzodiazepine), Drogenmissbrauch, Geldsorgen, körperliche Verletzungen, Schwimmen in bakterienbelasteten offenen Gewässern, Teppichreinigungsmittel, Anstrichfarbe, Schlaflosigkeit und ganz zum Schluß (in weniger als 0,5 %) auch der Zeckenbiss.

Nach einer Aktivierung des schlafenden Virus kann es noch eine Weile dauern, bis es sich soweit vermehrt hat, dass sich die Krankheitssymptome äußern.

Borreliose behandeln

Mit den folgenden Schritten kann die zuvor beschriebene Virusinfektion zurück in den Ruhezustand gezwungen und harmlos gemacht werden:

Zunächst müssen Sie natürlich dafür sorgen, dass Ihr Immunsystem nicht durch vermeidbare Verursacher, wie Schimmelpilze ständig belastet wird. Auch empfiehlt sich eine Schwermetallausleitung nach Anthony William als Basiskur. In seinem Buch „Mediale Medizin“ sind darüber hinaus noch weitere Hinweise unter dem Kapitel „Endlich gesund werden“, die ich an dieser Stelle nicht aufführe. Nennen möchte ich jedoch bestimmte heilsame Lebensmittel, die dem Körper helfen, Viren abzuwehren oder sich davon zu erholen: Sternanis, Spargel, wilde Blaubeeren, Rettich, Sellerie, Zimt, Knoblauch, Aprikosen und Zwiebeln.

Insbesondere empfiehlt William jedoch folgende Heilkräuter und Nahrungsergänzungen:

Thymian: tötet Viren bei Kontakt (passiert die Blut-Hirnschranke und kann dadurch Viren im Hirnstamm und in der Rückenmarksflüssigkeit erreichen)

Zitronenmelisse: tötet Kofaktoren der Virusinfektion ab (Streptococcus, E. coli, Bartonella, Babesia, Mycoplasma pneumoniae und Chlamydophila pneumoniae sowie den Hefepilz Candida). Dadurch wird das Immunsystem entlastet.

Zink: vermindert Entzündungen und befördert die Immunantwort auf ein Neurotoxin von Viren der Herpesfamilie

Süßholzwurzel: verhindert wirksam die Beweglichkeit und Vermehrung von Viruszellen

L-Lysin: verstärkt die Wirkung der Süßholzwurzel

Lomatiumwurzel (Lomatium dissectum oder Wüsten-Petersilie): befördert den Abbau von viralen und bakteriellen Spaltprodukten sowie toten Viren- und Bakterienhüllen

Reishi-Pilzpulver: fördert die Bildung von Lymphozyten, Thrombozyten sowie Neutrophilen und stärkt dadurch das Immunsystem

Kolloidales Silber: tötet Viren bei Kontakt

Astaxanthin: Antioxidans, das von Viren beschädigtes Hirn- und Nervengewebe repariert

Naszierendes Jod: stabilisiert und stärkt das Hormonsystem

zum nächsten Kapitel >Schwermetallvergiftung und -ausleitung