Ein neuer Ansatz zu einer ernährungsbedingten Mobilisierung des Immunsystems

In einer wissenschaftlichen Crossover-Doppelblind-Studie am Royal Victoria Hospital in Montreal, Kanada, durchgeführt von Dr. Gitte S. Jensen, wurde die Wirkung der AFA-Alge auf das Immunsystem untersucht. In dieser Studie fand man heraus, daß diese Alge einen positiven und einzigartigen Effekt auf natürliche Killer-Zellen (NKZ) ausübt.

Natürliche Killerzellen haben die Aufgabe, im Gewebe nach Krebszellen und von Viren befallenen Zellen zu fahnden und diese zu zerstören, indem sie sie mit Freien Radikalen beschießen. Dadurch entsteht ein Loch in der Zellwand, und tote Zellen werden später von Makrophagen (Fresszellen) eliminiert. Jeder Mensch produziert täglich etwa 5 bis 10 000 Krebszellen. Wenn das Immunsystem stark genug ist, werden sie von NKZ entdeckt und vernichtet.

In der erwähnten Studie konnte gezeigt werden, daß nur 1,5 Gramm AFA-Algen ausreichen, um 40 Prozent der NKZ ins umliegende Gewebe ausschwärmen zu lassen. Die im Blutstrom verbleibenden NKZ bildeten zwei bis dreimal soviele Adhäsionsmoleküle wie zuvor. Adhäsionsmoleküle ermöglichen den NKZ, durch die Kapillarwand der Blutzellen ins Gewebe zu kriechen. Nach einigen Stunden kehrten die ausgeschwärmten NKZ in den Blutstrom zurück.

Keine andere Substanz ist dafür bekannt, eine solche Massenbewegung von NKZ hervorzurufen. Der tägliche Konsum von AFA-Algen stellt daher möglicherweise ein wirksames Mittel dar, um sich vor Krebserkrankungen und Virusinfektionen wie Herpes, Hepatitis, Aids, Grippe, Windpocken und Mumps zu schützen.

Bei den Versuchspersonen, die die Afa Alge schon längere Zeit eingenommen hatten, zeigte sich eine deutlich stärkere und schnellere Reaktion. Da es sich um einen Doppelblindversuch handelte, wussten die Probanden nicht, ob sie AFA oder das Pacebo bekamen. Wenn man davon ausgeht, dass das zentrale Nervensystem (ZNS) das Immunsystem reguliert, könnte man also vermuten, dass bei Langzeitkonsumenten der Afa Alge eine Konditionierung eingetreten ist – das ZNS erkennt sofort das Potential der eingenommenen Algen wieder und sorgt für eine schnelle und optimale Verwertung.

Beim gesamten Versuch wurde ein besonderes Augenmerk auf eine mögliche zu starke Stimulierung des Immunsystems durch die Algen gelegt, denn eine Überaktivierung könnte u.a. zum Anstieg von schädlichen entzündlichen Prozessen im Körper führen. Dr. Jensen fand allerdings während des ganzen Versuchs keinerlei Anzeichen für eine direkte Aktivierung irgendeiner Komponente des Immunsystems oder für eine allgemeine Aktivierung des Immunsystems im Ganzen. Kurz gesagt: Die Afa Alge verstärkt offensichtlich die Immunüberwachung, ohne das Immunsystem direkt zu stimulieren, so dass keine Gefahr einer Überaktivierung besteht.(25)